Von oben nach unten

Eine Aktion der Lauenburger Wählergemeinschaft (LWG)

Folgender Beitrag von Heinz Victor steht zur Diskussion:

Braucht Lauenburg einen Personenlift zwischen
Oberstadt und Altstadt?

1. Warum?

– weil die Oberstadt durch die Sanierungsmaßnahmen sehr viel attraktiver wird, mit einem Zentrum zum Einkaufen, Bummeln und Wohnen; auch die Altstadtbewohner wollen und sollen dieses neue Zentrum leicht und barrierefrei erreichen können.

– die Bewohner der Oberstadt, insbesondere die Senioren/innen wollen das kulturelle Angebot (Museum, HO-Halle, Altes Kaufmannshaus, Neue Jugendherberge), die Maria-Magdalenen-Kirche und die Lokale der Altstadt nutzen; die jetzigen Verbindungswege sind zu beschwerlich und nicht mehr zeitgemäß; der Altstadtbus fährt nur selten, spät abends und Sonntags gar nicht.

– Touristen schätzen gleichermassen das Flair der Altstadt unmittelbar an der Elbe, aber auch das Schlossareal und den Fürstengarten mit dem Blick auf die Elbe und nach Niedersachsen. Der Aufstieg zu Fuß über Hohler Weg und Fährteppe ist den meisten zu beschwerlich. Das gilt besonders für die Radfahrtouristen auf dem Elberadweg, von denen viele nach Niedersachsen ausweichen, statt den Elbhang mit Rad und Gepäck zu erklimmen.

2. wenn ja, wo?

– da, wo das neue Zentrum der Oberstadt (Lütter Markt) und das frühere Zentrum der Altstadt (Kirchplatz) am dichtesten beieinander liegen: das ist der 18 m hohe Steilhang zwischen ZOB und oberem Graben. Dort haben die meisten Lauenburger einen kurzen, bequemen Weg zum Lift. Das Grundstück ist in städtischem Besitz, ist frei von Bebauung, liegt im Sanierungsgebiet, aber außerhalb des Denkmalschutz-Bereiches und des Hochwasserschutz-Gebietes der Altstadt.

3. wenn dort, wie soll das technisch gehen?

– kein Schrägaufzug (zu teuer in Bau und Unterhalt);
– kein Bohrloch mit Tunnel in den Berg (zu aufwändig, zu unästhetisch);
– kein 22 m hohes vierkantiges Gebäude vor dem Berg (ein Hochhaus reicht uns);
– da bleibt nur: Liftanlage mittig in den Berg setzen, das vordere Erdreich wegnehmen (Tortenstück), den darüberliegenden Hang durch Stützmauer und sog. “Erdnägel” sichern.

4. wie viel wird das kosten?

– nach unserem Entwurf mit 2 freistehenden Stahlgittermasten und einer 15 m langen Zugangs-Bogenbrücke: ca 1,25 Mio €.

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